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Review article

ZWANZIG JAHRE MITARBEIT DER KROATISCHEN HISTORIKER IM RAHMEN DES INTERNATIONALEN KULTURGESCHICHTLICHEN SYMPOSIONS MOGERSDORF (1970-1995)

Ivan Kampuš


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Abstract

Das Burgenland, Slowenien und Ungarn haben 1969 das Internationale Symposion Mogersdorf organisiert. Schon 1970 schrieb Ivan Kampuš, der Hauptsekretär der Historikergesellschaft Kroatiens an die Organisatoren, daß die kroatischen Historiker an einem Mitwirken am Symposium interessiert seien. Im November 1970 wurde in Eisenstadt bei der Sitzung des Ausführungskommittees der Vertragspartner des Internationalen Symposions Mogersdorf prinzipielle Übereinstimmung dahingehend erzielt, als die Sozialistische Republik Kroatien aufgenommen wurde. Die am 3. September 1971 mit dem kroatischen Bevollmächtigten, I. Kampuš, im burgenländischen Landesarchiv geführten Gespräche ermöglichten bei der Absprache am 28. und 29. Oktober in Szombathely den Beitritt Kroatiens und die Vorbereitung des Symposions 1972, mit der Teilnahme der kroatischen Historiker bei diesen Symposion.
Die Historikergesellschaft Kroatiens organisierte einen Ausschuß, der bei diesen Arbeiten mit den Vertretern der übrigen Institutionen der Symposionsmitglieder mitwirkte. Das erste kroatische internationale kulturgeschichtliche Symposion Mogersdorf wurde 1974 in Sisak abgehalten, und in den Jahren 1978, 1983 und 1988 in Osijek. Es wurden kurz auch jene Symposien dargestellt, bei denen den Leitern und Organisatoren Anerkennungen ausgesprochen wurden, was deutlich dafür spricht, daß auch die Politiker diese Treffen hoch bewerteten.
Die Organisatoren, bezw. Veranstalter des Symposions aus Kroatien hatten 1989 die ersten
Schwiergkeiten. Das Kommittee für Unterricht und Kultur stellte keine finanziellen Hilfsmittel zur Herausgabe des Sammelbandes "Mogersdorf 1988” bereit, und 1990 wurden die Subventionen gestrichen, und so nahm die kroatische Delegation, zum ersten Mal seit 1972, nicht am in Ungarn stattfindenden Symposion teil. Daher wandte sich der Bund der Österreichischen Historikergesellschaften damals in einem Schreiben an den Minister, Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Künste, Dr. V. Pavletić und ersuchte um Hilfe bei der Fortsetzung der fruchtbaren Zusammenarbeit der kroatischen Wissenschaftler und Kulturschaffenden beim Symposion Mogersdorf. Durch einen Beschluß des Ministers wurden Mittel bereitgestellt, und die Organisatoren aus Kroatien konnten ihre witere Zusammenarbeit sichern, und die kroatische Delegation nahm 1992 am Symposion Mogersdorf in Sloweninen, 1993 in der Steiermark und 1994 in Mogersdorf im Burgenland teil.
Da 1995 Kroatien das Symposion hätte organisieren sollen, begannen die Vorbereitungen dafür schon 1993. Es wurde ein Kostenvoranschlag erstellt, den die verantwortlichen im Ministeriumfür Unterricht und Kultur guthießen. So wurde auch die Veröffentlichung des noch
übrigen Sammelbandes vom Symposion aus dem Jahr 1988 in Osijek ermöglicht. Dank der finanziellen Hilfe aus dem Ministerium schlossen die Organisatoren alle Vorbereitungen bei in
Kroatien abgehaltenen Treffen im Herbst 1994 und im Frühjahr 1995 ab. Aber einen Monat vor
Beginn des Symposions in Stubičke Toplice kündigte der damalige Kultusminister Z. Vitez jede weitere finanzielle Unterstützung auf. Er nahm keinerlei Rücksicht auf die Verpflichtungen, die das Kultusministerium und seine Amtsvorgänger dem Symposion gegenüber hatten, auch nicht auf das europaweite Ansehen, das dieses Symposion genoß.
Die kroatischen Historiker, Wissenschaftler und Kulturschaffenden hatten erfolgreich in Referaten, Ausstellungen, musikalischen Auftritten und Präsentierungen des Kulturerbes am Internationalen Symposion Mogersdorf und seinen Tagungen, die sowohl in Kroatien als auch in den an "Mogersdorf” mitwirkenden Ländern abgehalten wurden, mitgewirkt.

Keywords

Hrčak ID:

324479

URI

https://hrcak.srce.hr/324479

Publication date:

1.3.1996.

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