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Original scientific paper

https://doi.org/10.21464/sp40102

Zur Verteidigung des geistlosen Gebets

Erik Ringmar ; Ibn Haldun University, School of Humanities and Social Sciences, Başak Mah. Ordu Cad. F-05 Blok No:3 P.K. 34480 Başakşehir/İST, Turkey


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Abstract

Dieses Paper verteidigt die gewohnheitsmäßige Ausübung religiöser Rituale, wie täglicher Gebete, gegen die Ansicht, dass die Anbetung stets achtsam sein und sich auf spirituelle Angelegenheiten ausrichten müsse. Lehrer aller Religionen bekräftigen die Notwendigkeit, dass unser Geist in die Anbetung eingebunden ist, doch diese Sichtweise übersieht die Erfahrungen des Körpers. Durch Gewohnheiten können unsere Körper Erfahrungen machen, die unser Geist möglicherweise nicht erkennt oder nur teilweise wahrnimmt. Einige dieser Erfahrungen können ein Gefühl der Einheit mit etwas Größerem als uns selbst beinhalten, was für Gläubige als religiöse Begegnung gedeutet werden kann.

Keywords

Gewohnheiten; religiöse Praktiken; Rituale; Verkörperung; französische Spiritualisten

Hrčak ID:

332031

URI

https://hrcak.srce.hr/332031

Publication date:

11.6.2025.

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