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Izvorni znanstveni članak

https://doi.org/10.21464/sp40105

Enkulturation eines Tieres

Zdravko Radman ; Zagreb / Zürich


Puni tekst: engleski pdf 353 Kb

str. 83-98

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Sobald wir eine tragfähige theoretische Behauptung aufgestellt haben, dass der Geist verkörpert ist, und sobald wir uns über den tief greifenden Einfluss der Kultur auf die Gestaltung unseres verkörperten Verhaltens geeinigt haben, folgt daraus, dass Verkörperung und Enkulturation ko-evolvieren und eher kooperativ als kontrastiv sind. Ein grundlegendes Argument zur Untermauerung dieser Schlussfolgerung ist das Prinzip der evolutionären Kontinuität sowie der schrittweise Fortschritt von einfachen zu zunehmend komplexeren Lebensformen – ohne Aufhören oder Bruch. Ein solcher Ansatz kann dazu beitragen, die bestehenden Identitätsgrenzen aufzuweichen, die uns und die (tierische) Andersheit auf exklusive Weise voneinander trennen. Dies wiederum erleichtert die Folgerung, dass Lebewesen, die einfacher sind als unsere, nicht nur prinzipiell, sondern auch tatsächlich imstande sind, Erfahrungen zu machen und sich in einer Weise zu verhalten, die mit der unseren nicht unvereinbar ist. Enkulturation erscheint somit nicht länger als ein einzig und allein menschliches Phänomen. Die „tierische Wende“ konfrontiert uns mit einer überwältigenden Fülle an Belegen, die die Verwendung der Begriffe „tierisches Empfindungsvermögen“ und „tierische Kognition“, ebenso „tierische Kultur“, rechtfertigen. Hier wird dies anhand einer kurzen Untersuchung der Fähigkeit von Tieren veranschaulicht, grundlegende arithmetische Operationen auszuführen. Falls dem so ist, stellt die Enkulturation keineswegs ein ausschließliches Vorrecht des Homo sapiens dar, sondern erstreckt sich bis hin zu den elementaren (leiblichen) Ebenen des Lebendigen.

Ključne riječi

Dualismus; Kontinuität; Gradualität; Andersheit; Verkörperung; Enkulturation; tierische Kultur; bio-kulturelle Ko-evolution

Hrčak ID:

332052

URI

https://hrcak.srce.hr/332052

Datum izdavanja:

11.6.2025.

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