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Ostalo

Christentum und die Sprache

Tomislav Ladan


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str. 41-44

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Der Ausgangspunkt des Autors dieses Beitrags ist die Frage: Welches sind die Sprachen bzw. Sprachtrauben und -gruppen, die vom Christentum noch nicht berührt und mehr oder weniger durchdrugen wurden?
Alles stammt, so behauptet der Autor, aus dem hebräisch-hellenisch-römischen Synthetikon. Ausdrücke wie Kreuz, crux, stauros, Apostel, Evangelium, Agape, Rabbi, Golgatha u.a. gehören zum Schatz einer jeden einzelnen Sprache, ihre Wurzeln aber sind im Christentum zu suchen, Es handelt sich hierbei um eine Unmenge von hebräischen Ausdrücken und Wörtern, die durch Übersetzungsleihwörter in der Septuaginta zuerst in die Vulgata und dann in alle neueren Sprachen (romanische, germanische, slawische) übernommen wurden. Übernommen hat sie auch die kroatische Sprache, bereits seit den ersten schriftlichen Dokumenten, die zweifellos und ausschliesslich christlich sind. Der zweifellos im Ritualhebräischen empfangene christliche Universalismus ist im Griechischen fast revolutionär verbreitet und begründet. Seinen Höhepunkt aber erreicht er erst im Lateinischen. Auch jenen, die diese christlichen Aufpropfungen aus der Sprache systematisch loswerden wollen, rutschen hie und da Ausdrücke aus wie: Gott, Teufel, Sünde, Häretiker, Amen, Hölle... Es stellt sich nun die Frage: Kann man (und soll man) dieses christliche Erbe in einer Sprache vermeiden, dies vor allen wenn es sich um Geburt, Liebe, Tod, erste und letzte Determinanten des Lebens handelt?

Ključne riječi

Hrčak ID:

339242

URI

https://hrcak.srce.hr/339242

Datum izdavanja:

17.9.1985.

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