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Review article

https://doi.org/10.29162/ANAFORA.v12i2.9

Harold Bloom und die Krise in der Literatur

Krešimir Šimić orcid id orcid.org/0000-0002-0114-372X ; Faculty of Humanities and Social Sciences, Josip Juraj Strossmayer University of Osijek, Osijek, Croatia
Robert Stubičar


Full text: english pdf 221 Kb

page 495-510

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Abstract

Die Arbeit untersucht die Literaturkritik von Harold Bloom, einem der einflussreichsten amerikanischen Literaturtheoretiker des 20. Jahrhunderts. Sie konzentriert sich auf Blooms Ansicht, dass die Literatur eine Krise durchläuft, die auf den Einfluss poststrukturalistischer und antihumanistischer Strömungen zurückzuführen ist, die er als „Schule des Ressentiments“ bezeichnet. Dazu zählen marxistische Literaturkritik, afroamerikanische Studien, Neuer Historismus, feministische Kritik und Poststrukturalismus. Bloom argumentiert, dass diese Bewegungen den literarischen Kanon und das Konzept der Autorschaft untergraben, die er in Werken wie The Anxiety of Influence, The Western Canon und Genius zu verteidigen versucht. Shakespeare gilt ihm als zentrale Figur der westlichen Literatur. Die Arbeit präsentiert Bloom als entschlossenen Verteidiger ästhetischer Kriterien und des literarischen Kanons gegen ideologisch motivierte Umdeutungen.

Keywords

Harold Bloom, Schule des Ressentiments, Dekonstruktion, literarische Krise, Kanon, Autorschaft

Hrčak ID:

342962

URI

https://hrcak.srce.hr/342962

Publication date:

30.12.2025.

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