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Euthanasie und Abtreibung: Todeskultur

Valentin Pozaić


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page 36-44

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Abstract

Vom moralischen Gesichtspunkt aus betrachtend, beschäftigt sich hier der Autor (Moraltheologe) mit Euthanasie und Abtreibung. Die Befürworter der Euthanasie berufen sich auf schwere, schmerzende und die Menschenwürde verletzende Todesszenen und auf das Recht des Menschen, ruhig, sanft und schmerzlos zu sterben. Hier steckt aber, meint der Autor, ein krasser Widerspruch: Um die Menschenwürde zu retten, tötet man den Menschen selbst! Er unterscheidet verschiedene Euthanasiearten: aktive und passive Euthanasie und Euthanasie als Sterbendenpflege.
Alternativ zur "Todeskultur" bietet der Autor die "Lebenskultur" an: Menschenwürde, Auffassung des Lebens als Gabe und Aufgabe, Bewusstsein, dass der Mensch kein unabhängiger und absoluter Herr seines Lebens ist, Sorge für Gesundheit, würdige Hinnahme des Sterbens mit allen daraus hervorgehenden ethisch-moralischen Folge, Nachdenken über die Fallen der "Todeskultur ". Dabei zitiert er entsprechende Dokumente des kirchlichen Lehramtes.
Hinsichtlich der Abtreibung und der Euthanasie sind im alltäglichen Leben die praktische Stellungnahme und das praktische Engagement (und nicht die ideologisch-weltanschaulichen Fragen) von entscheidender Bedeutung, meint der Autor.

Keywords

Hrčak ID:

344475

URI

https://hrcak.srce.hr/344475

Publication date:

5.3.1986.

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