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Wilhelm Kubitschek und das Kulturerbe Dalmatiens

Stanko Piplović


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str. 241-261

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Kubitschek, angesehener österreicher Historiker, Archäologe und Numismatiker geboren 1858 in Pressburg, dem heutigen Bratislava in der Slovakischen Republik.Er war Professor an der Universität von Graz, und danach in Wien. In der Zeit von 1897-1910 ist er Kustos und danach in der Zeit von 1910-1925 Direktor des Numismatischen Kabinettes in Wien. 1916-29 ist er Ordinarius für alte römische Geschichte und Epifgraphik in Wien. Er ist richtiges Mitglied der Wissenschaftlichen Akademie sowie des österreichischen und deutschen Arhäologischen Institutes. Zum Konservator der Zentralkommission für Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmale in Wien wurde er 1903 ernannt. Sein wissenschaftliches Opus ist sehr umfangreich. Er schrieb eine große Anzahl von Debatten, Rezensionen und Berichten in vielen europäischen Fachzeitschriften und veröffentlichte auch mehrere vervorragende Bücher.
Noch in jungen Jahren, während des Studiums in Wien Ende des XIX.Jahrhunderts, lernte Kubitschek Frano Bulić, den späteren angesehenen Archäologen und Konservatoren, Direktoren des Archäologischen Museums in Split, kennen. Sie blieben ihr Leben lang Freunde und Mitarbeiter.
Kubitschek interessierte sich für das antike Erbe Dalmatiens. Er beschäftigte sich mit Denkmälern in Zadar ( Jadera), Nin (Aenona), Knin, Podgrađe bei Benkovac (Asseria), Ivoševac (Burnum), Obrovac, dann in Vid bei Metković (Narona), in Cavtat, Kotor und zuletzt auf unseren Inseln. Über diese schrieb er in der Zeitschrift Bullettino di archeologia e storia dalmata die von dem Archäologischen Museum in Split herausgegeben wurde, dann in periodischen wissenschaftlichen Publikationen Mittheilungen der k. k. Zentralkommission für Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmale und Jahrbuch für Altertumskunde, Fachblättern der Zentralkommission für altertümliche Denkmäler in Wien. Anfang des XX.Jahrhunderts war er auch Mitglied der Redaktionen dieser österreichischen Zeitschriften.
Sein Verdienst ist es, dass durch seinen entschlossenen Einsatz einige unserer wichtigen Denkmälern gerettet wurden. Dabei arbeitete er mit unseren hervorragenden Archäologen Frane Bulić, Pater Lujo Maruna, Luka Jelić, Josip Bers und seinem ehemaligen Schüler Mihovil Abramić zusammen. Bulić gab er einige Male seine wertvolle Vermerke bei den Interpretationen dalmatinischer antiken Inschriften. Anläßlich seines Todes 1934 schrieb er in einer deutschen Zeitschrift einen warmherzigen Nachruf, voller Gefühle und Ehrfurcht.
Er schrieb über Tribuse und Städte der römischen Provinz Dalmatien. Er beschäftigte sich mit Metrologie, Wissenschaft über die Maße. Es fehlte ein systematisches Werk über diese Frage und er wollte seinen Beitrag geben. Zudiesem Zweck schickte ihm Frano Bulić eine ganze Kollektion von Gewichten aus dem Archäologischen Museum in Split nach Wien zu. Tome je (što je ovo? Nema nastavka)
Er war auch 1896 in Dalmatien und besuchte zusammen mit dem Konservator don Frane Bulić verschiedene Orte. Sie besuchten die Umgebung von Split und die Unsel Vis, am 30. August reisten sie auf die Insel Hvar zur Besichtigung der numismatischen Sammlung Machiedo, noch einiger Antiquitäten und Bücher im Besitze dieser Familie. Danach waren sie in Bol auf der Insel Brač und im Dominikanerkloster zur Besichtigung der numismatischen Sammlung, Nachlass der Familie Bojanić.
Der Diokletianpalast im heutigen Split ist einer der wichtigsten spätantiken Bauwerken aus dem IV. Jahrhunderts. Unweit davon, in Solin, befinden sich die Reste von Salona, der Hauptstadt der weiten Provinz Dalmatien. Als Generalkonservator der Zentralkommission widmete Kubitscek diesen und noch vielen antiken Lokalitäten in Dalmatien große Aufmerksamkeit.
Auch nach dem Kriege, als sich die politische Umstände gänzlich änderten, war Kubitschek in Split. Zusammen mit Bulić war er 1924 im nahen Kaštel Gomilica, wo sie die angebliche Inschrift des kroatischen Fürsten Branimir, entdeckt in der Bodenplatte der Kirche des Hl. Michaels in Lažina, besichtigten.
Kubitscheks letzter Artikel über Dalmatien wurde 1971 veröffentlicht. Es handelt sich um den Schmuck eines Messers aus dem Archäologischen Museum in Split,der im nahen Dorf Žrnovnica gefunden wurde. Es ist nicht bekannt, wann er zur Veröffentlichunung im Fachblatt für Archäologie und Historie Dalmatiens zugestellt wurde. Gefunden wurde er im Archiv von Mihovil Abramić und die Redaktion entschloss sich, ihn zu veröffentlichen. Damit wurde dem großen Wissenschaftler noch einmal die Ehre erwiesen.

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Hrčak ID:

43524

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