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Original scientific paper

Migrantenfreundschaften als kulturelle Identitätsräume. Eine qualitative Studie am Beispiel junger Kroaten in München

Marijo Suman


Full text: german pdf 370 Kb

page 147-169

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Abstract

Der Aufsatz behandelt den Alltag von Freundschaftsbeziehungen, die zwischen jungen kroatischen Migranten der zweiten Generation in München gepflegt werden. Es soll aufbauend auf eine interviewzentrierte Feldforschung interpretativ gezeigt werden, dass diese Beziehungen als wichtige Räume zur kulturellen Identitätsfindung in der Diaspora angesehen werden können. Sie repräsentieren erstens alltagskulturelle Arrangements, in denen Migranten ihre (ursprüngliche) Heimat und Herkunft praktizieren, erleben und erfahren können; sie fungieren zweitens als Aushandlungs- und Sicherungsorte neuer, hybrider,
uneindeutiger Identitäten, die durch ein Leben zwischen zwei Kulturen entstehen. Die Arbeit versteht sich als praxeologischer, alltagspraktischer Beitrag zur Migrationssoziologie (sowie umgekehrt, wenn man so will, als kleiner, migrationsanalytischer Beitrag zur Soziologie der
Freundschaft).

Keywords

Schlüsselbegriffe; Freundschaft; Migranten; kultureller Kontext; qualitative Studie; hybride und bikulturelle Identitäten

Hrčak ID:

347218

URI

https://hrcak.srce.hr/347218

Publication date:

31.12.2012.

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