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Review article

VON DER FRUCHTSAMMLUNG BIS ZUM IMPERIUM HUMANUM. ÖKOLOGISCHE ASPEKTE DES AUFSTIEGES UND NIEDERGANGES DER MENSCHLICHEN ART

Tomislav Markus ; Croatian Institute of History, Zagreb


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page 335-352

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Abstract

Der Verfasser analysiert in Grundzügen das Verhältnis der menschlicher Art zur Umwelt von der primitiven Gesellschaften bis auf den heutigen Tag. Er hebt hervor, dass Mensch, als einziges unspezialisiertes Tier, zum antiökologischen Handeln, das heißt zur Verwandlung der natürlichen Umgebung, gezwungen ist. Doch bis zum modernen Zeitalter hatte diese Verwandlung nur einen lokalen oder regionalen Charakter. Im Laufe der 19. Jahrhunderts es kam zur beträchtlicheren Vernichtung und Verunreinigung der Umwelt in den industriellen Ländern Europas und Nordamerikas. Diese Tendenz wird im 20. Jahrhundert noch stärker auf der Weltebene. Die Gründe dafür sind: die demographische Explosion, die massenhafe Konsumindustrie in reichen Ländern, und besonders die Herstellung der Chemikalien, der radioaktiven Isotope, und in letzten Jahrzehnten, die beschleunigte Ausrottung unzählbarer Arten und die Aggression, in Form der Gentechnologie, gegenüber den Lebensgrundlagen selbst. Die vorherrschende Lösungsversuche – technische Neuerungen, Öko–paternalismus, Rettung einzelner Arten usw. – sind weder berechtigt, weil sie die massenhafte Antizivilisation verteidigen, noch real, weil sie langfristig nicht haltbar sind. Die Fortsetzung solcher Tätigkeit führt zum sicheren Verfall und die einzige Lösung ist, wenn es dazu noch überhaupt Zeit gibt, eine drastische Minderung der menschlichen Population, der Abwurf der falschen, durch Konsum und Technik bedingten Lebensweise, und die Annahme geistiger Werte – der unspezialistischen Ausbildung und Reflexion, sowie der ethischen und ästhetischen Werte.

Keywords

antiökologisches Handeln; Öko–paternalismus; imperium humanum; menschliche Diktatur; materielle Expansion; massenhafte Antizivilisation

Hrčak ID:

141743

URI

https://hrcak.srce.hr/141743

Publication date:

15.9.2000.

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