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Synthesis philosophica, Vol.30 No.1 August 2015.

Review article

Eine „Philosophie von der Sprache her“

Axel Hesper ; Leubsdorfer Straße 39, D–53489 Sinzig

Fulltext: english, pdf (356 KB) pages 147-159 downloads: 107* cite
APA 6th Edition
Hesper, A. (2015). A “Philosophy from the Language Itself”. Synthesis philosophica, 30 (1), 147-159. Retrieved from https://hrcak.srce.hr/162959
MLA 8th Edition
Hesper, Axel. "A “Philosophy from the Language Itself”." Synthesis philosophica, vol. 30, no. 1, 2015, pp. 147-159. https://hrcak.srce.hr/162959. Accessed 22 Oct. 2018.
Chicago 17th Edition
Hesper, Axel. "A “Philosophy from the Language Itself”." Synthesis philosophica 30, no. 1 (2015): 147-159. https://hrcak.srce.hr/162959
Harvard
Hesper, A. (2015). 'A “Philosophy from the Language Itself”', Synthesis philosophica, 30(1), pp. 147-159. Available at: https://hrcak.srce.hr/162959 (Accessed 22 October 2018)
Vancouver
Hesper A. A “Philosophy from the Language Itself”. Synthesis philosophica [Internet]. 2015 Aug 27 [cited 2018 October 22];30(1):147-159. Available from: https://hrcak.srce.hr/162959
IEEE
A. Hesper, "A “Philosophy from the Language Itself”", Synthesis philosophica, vol.30, no. 1, pp. 147-159, august 2015. [Online]. Available: https://hrcak.srce.hr/162959. [Accessed: 22 October 2018]

Abstracts
Stefan George dichtete den Vers: „Kein ding sei wo das wort gebricht“. Das Sprachdenken von Bruno Liebrucks (1911–1986) kann als die Philosophie zu diesem Vers verstanden werden. Diese kreist in weitausholenden wie dichten Kommentaren zu Herder, Humboldt, Kant, Hegel und anderen Philosophen um den Gedanken, dass es für den Menschen ein Außerhalb der Sprache nicht gibt. Von so etwas wissen wir nur innerhalb der Sprache. Liebrucks verallgemeinert diesen Gedanken auf die Mittedisziplin der Philosophie, die Logik, indem er sagt: „Nur innerhalb des Begriffs gibt es etwas, das außerhalb des Begriffs existiert“. Der hier besprochene Tagungsband widmet sich in affirmativer, apologetischer, aber auch kritischer Hin- bzw. Absicht dieser fundamentalphilosophischen These und deren Relevanz für alle philosophischen Disziplinen. Denn es leuchtet ein, dass sich, wenn das stimmt, die Szene in Logik, Erkenntnistheorie, Ethik, Ästhetik und anderen philosophischen Sparten zur Gänze ändert bzw. als anders als bisher angesehen und verstanden werden muss. Die große Frage lautet daher: Handelt es sich bei der Liebrucksschen Anstrengung des Begriffs wirklich um einen gelungenen Nachweis von Revolutionen der Denkungsart oder um
eine durch Überdehnung des Sprachbegriffs bewirkte Restitution längst vergangener (wenn überhaupt jemals geteilter), von uns Heutigen aber nicht oder nicht mehr für wahr zu haltenden Sprach- und Weltansichten?

Keywords
Bruno Liebrucks; Philosophie; Sprache; Logik

Hrčak ID: 162959

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