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Izvorni znanstveni članak

INTERNATIONALE ASPEKTE DES "USKOKENKRIEGES"

ANNA MARIA GRUENFELDER

Puni tekst: hrvatski, pdf (3 MB) str. 211-257 preuzimanja: 603* citiraj
APA 6th Edition
GRUENFELDER, A.M. (2003). USKOČKI RAT MEĐUNARODNI ASPEKTI. Senjski zbornik, 30 (1), 211-257. Preuzeto s https://hrcak.srce.hr/17873
MLA 8th Edition
GRUENFELDER, ANNA MARIA. "USKOČKI RAT MEĐUNARODNI ASPEKTI." Senjski zbornik, vol. 30, br. 1, 2003, str. 211-257. https://hrcak.srce.hr/17873. Citirano 02.07.2020.
Chicago 17th Edition
GRUENFELDER, ANNA MARIA. "USKOČKI RAT MEĐUNARODNI ASPEKTI." Senjski zbornik 30, br. 1 (2003): 211-257. https://hrcak.srce.hr/17873
Harvard
GRUENFELDER, A.M. (2003). 'USKOČKI RAT MEĐUNARODNI ASPEKTI', Senjski zbornik, 30(1), str. 211-257. Preuzeto s: https://hrcak.srce.hr/17873 (Datum pristupa: 02.07.2020.)
Vancouver
GRUENFELDER AM. USKOČKI RAT MEĐUNARODNI ASPEKTI. Senjski zbornik [Internet]. 2003 [pristupljeno 02.07.2020.];30(1):211-257. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/17873
IEEE
A.M. GRUENFELDER, "USKOČKI RAT MEĐUNARODNI ASPEKTI", Senjski zbornik, vol.30, br. 1, str. 211-257, 2003. [Online]. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/17873. [Citirano: 02.07.2020.]

Sažetak
Der sogenannte „Uskokenkrieg“ oder „Gradiskanerkrieg“ zwischen dem oesterreichischen Zweig der Habsburgerdynastie und der Republik Venedig (1615-1618) wurde bisher sowohl in der kroatischen (jugoslawischen) als auch in der oesterreichischen und italienischen Geschichtsschreibung als ein Ereignis von nur beschraenkter regionaler Bedeutung, als eine Fussnote in der Geschichte behandelt. Er galt als eine Episode in der Geschichte der Tuerkenkriege und der Abwehr der Tuerken – die Geschichte des 16. und 17. Jahrhunderts wurde dominiert vom Interesse an der Ausbreitung des Osmanischen Reiches in Europa und der Abwehr Europas von dieser apokalyptischen Gefahr. Die Uskoken wurden – vor allem in der oesterreichischen Geschichte – als eine der Abwehrfronten behandelt. Der zweite Aspekt der Uskokengeschichte ist der Konflikt, der ihretwegen zwischen Oesterreich und Venedig ausbrach und zum Krieg fuehrte. Die Tatsache, dass sich die militaerischen Aktionen auf Staedte in Friaul, vor allem auf Gradisca konzentrierten, wurde bisher in der Geschichtsschreibung nicht zum Anlass genommen, die Bezeichnung dieses Krieges zu hinterfragen. Die Autorin unternimmt diese Kritik an der Behandlung des „Uskokenkrieges“ und kommt zum Schluss, dass es sich um einen Konflikt handelte, in dem es um einen Krieg um wichtige strategische territoriale Positionen und um die Fortsetzung eines Kampfes zwischen den oesterreichischen Habsburgern und der Republik Venedig um die Vorherrschaft in Oberitalien – einem Krieg, den Kaiser Maximilian I. begonnen hatte – ging. In diesen Konflikt mischten sich Spanien und Frankreich ein: Die spanische Intervention wird in der Literatur als Hilfe der spanischen Habsburger gegenueber der ihnen durch vielfache verwandtschftliche Beziehungen verbundenen oesterreichischen Linie Habsburg erklaert; dies ist ein Motiv – aber ein viel plausiblerer und fuer Spanien mindestens ebenso wichtiger Grund fuer die Intervention war die Beherrschung Oberitaliens, der wichtigen Handelswege zwischen der Adria und dem Heiligen Roemischen Reich, fuer Spanien die Verbindung zu den spanischen Besitzungen in den Niederlanden. Spanien forderte dafuer von den oesterreichischen Verwandten im geheimen Onate-Vertrag einen Preis: wichtige territoriale Zugestaendnisse, aufgrund dessen es seine Position auf dem europaeischen Kontinent ausbauen konnte. Auch Frankreich engagierte sich – nicht nur um der Republik Venedig im Kraeftemessen gegen Spanien zuhilfe zu kommen, sondern um den Einfluss in der verlorenen Grafschaft Mailand wieder zurueckzuerhalten.

Ključne riječi
USKOKENKRIEGES; SENJ

Hrčak ID: 17873

URI
https://hrcak.srce.hr/17873

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