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Izvorni znanstveni članak

ZUR IDENTITÄTSPOLITIK: EIN BEITRAG ZUR IDENTIFIZIERUNG EINES KONTROVERSEN KONTEXTES

Srđan Vrcan ; Split

Puni tekst: hrvatski, pdf (6 MB) str. 69-86 preuzimanja: 365* citiraj
APA 6th Edition
Vrcan, S. (2003). O politici identiteta: prilog prepoznavanju upitnog konteksta. Socijalna ekologija, 12 (1-2), 69-86. Preuzeto s https://hrcak.srce.hr/50966
MLA 8th Edition
Vrcan, Srđan. "O politici identiteta: prilog prepoznavanju upitnog konteksta." Socijalna ekologija, vol. 12, br. 1-2, 2003, str. 69-86. https://hrcak.srce.hr/50966. Citirano 04.07.2020.
Chicago 17th Edition
Vrcan, Srđan. "O politici identiteta: prilog prepoznavanju upitnog konteksta." Socijalna ekologija 12, br. 1-2 (2003): 69-86. https://hrcak.srce.hr/50966
Harvard
Vrcan, S. (2003). 'O politici identiteta: prilog prepoznavanju upitnog konteksta', Socijalna ekologija, 12(1-2), str. 69-86. Preuzeto s: https://hrcak.srce.hr/50966 (Datum pristupa: 04.07.2020.)
Vancouver
Vrcan S. O politici identiteta: prilog prepoznavanju upitnog konteksta. Socijalna ekologija [Internet]. 2003 [pristupljeno 04.07.2020.];12(1-2):69-86. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/50966
IEEE
S. Vrcan, "O politici identiteta: prilog prepoznavanju upitnog konteksta", Socijalna ekologija, vol.12, br. 1-2, str. 69-86, 2003. [Online]. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/50966. [Citirano: 04.07.2020.]

Sažetak
In dieser Arbeit wird von einem Paradigmenwechsel in den Politikwissenschaften ausgegangen, der als Wende von einer Interessenpolitik zu einer Identitätspolitik dargestellt wird. Es handelt sich hier um eine Wende von der Deutung des politischen Handelns und Verhaltens als Verhaltensweisen, die eine Interessenoptimierung zum Ziel hatten, zu der Deutung dieses Verhaltens mit den Begriffen des entscheidenen Einflusses des Sinns und der Anerkennung der Identität. Grundsätzlich wird in dieser Arbeit nur derjenige Identitätstyp behandelt, der sich nicht in der erreichten Anerkennung der kulturellen Spezifik und des Rechtes auf Differenz erschöpft, sondern staatsbildende Ansprüche hat und in einer Forderung nach der Gründung des eigenen Staates kulminiert. Dabei wird davon ausgegangen, dass nur der Staat das Recht auf Unterscheidung und Selbstbestimmung, aber auch die Möglichkeiten der Förderung und Reproduktion der eigenen kulturellen Eigenständigkeit und Identität gewährleisten kann.
Der zweite Teil der Arbeit befasst sich mit der Frage, unter welchen makrosozialen Umständen ein Wachtstum struktuellen Druckes zu erwarten ist, und zwar in der Richtung einer Dominanz der Identitätspolitiken als Politiken, die eine systematische Hinwendung zu sozialen Imaginationen voraussetzen oder notwendigerweise einschließen. Dies ist ein spezifischer "Sprung in den Glauben" oder ein wiederholtes Bezaubertseins der Welt sowie die Abkehr von einer Politik, die Pluralität und Fragwürdigkeit affirmiert und nur mit dem Relativen opeririert, zu einer Politik, die das Absolute rehabilitiert und sich auf das Absolute beruft. Diese Fragen werden vor dem zeitgenössischen sozialen Hintergrund thematisiert, der von einer umfassenden Einführung eines vorgeprägten Kapitalismus von oben gekennzeichnet wird. Zugleich lässt sich bei diesem Kapitalismus die Tendenz zur Armut erkennen, wozu noch eine Transitionskrise und eine Krise des Politischen hinzukommen.

Ključne riječi
Interessenpolitik; Identitätspolitik; Nationalstaat; soziale Einschließung und Ausschließung; menschliche und bürgerliche Rechte; Staatsangehörigkeit; bürgerliche Loyalität; Patriotismus; vorgeprägter Kapitalismus; Transitionskrise; selbsterhaltende Demokratie

Hrčak ID: 50966

URI
https://hrcak.srce.hr/50966

[hrvatski] [engleski]

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