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Religiöse Gleichgültigkeit als Herausforderung der (Fundamental) Theologie

Karl Heinz Weger ; Filozofski fakultet Družbe Isusove u Munchenu, Munchen, Njemačka

Puni tekst: hrvatski, pdf (130 KB) str. 260-267 preuzimanja: 421* citiraj
APA 6th Edition
Heinz Weger, K. (1986). Religiozna ravnodušnost kao izazov (fundamentalnoj) teologiji. Obnovljeni Život, 41. (3.-4.), 260-267. Preuzeto s https://hrcak.srce.hr/53896
MLA 8th Edition
Heinz Weger, Karl. "Religiozna ravnodušnost kao izazov (fundamentalnoj) teologiji." Obnovljeni Život, vol. 41., br. 3.-4., 1986, str. 260-267. https://hrcak.srce.hr/53896. Citirano 11.05.2021.
Chicago 17th Edition
Heinz Weger, Karl. "Religiozna ravnodušnost kao izazov (fundamentalnoj) teologiji." Obnovljeni Život 41., br. 3.-4. (1986): 260-267. https://hrcak.srce.hr/53896
Harvard
Heinz Weger, K. (1986). 'Religiozna ravnodušnost kao izazov (fundamentalnoj) teologiji', Obnovljeni Život, 41.(3.-4.), str. 260-267. Preuzeto s: https://hrcak.srce.hr/53896 (Datum pristupa: 11.05.2021.)
Vancouver
Heinz Weger K. Religiozna ravnodušnost kao izazov (fundamentalnoj) teologiji. Obnovljeni Život [Internet]. 1986 [pristupljeno 11.05.2021.];41.(3.-4.):260-267. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/53896
IEEE
K. Heinz Weger, "Religiozna ravnodušnost kao izazov (fundamentalnoj) teologiji", Obnovljeni Život, vol.41., br. 3.-4., str. 260-267, 1986. [Online]. Dostupno na: https://hrcak.srce.hr/53896. [Citirano: 11.05.2021.]

Sažetak
Religiöse Gleichgültigkeit (gegen Gott, gegen Jesus Christus, gegenüber der Kirche) ist eine immer mehr um sich greifende Erscheinung, die von der katholischen Fundamentaltheologie bisher jedoch bestenfalls registriert, aber noch nicht integriert ist. Läßt sich religiöse Gleichgültigkeit dem eigenen Glaubensverständnis einordnen?
Der reflektierte Indifferentismus ist Folgeerscheinung des Agnostizismus, der den Atheismus weithin „abgelöst" hat. Er will den Glaubenden nicht mehr provo¬zieren und verzichtet folglich auf rationale Streitbarkeit, weil er darin keinen Sinn erkennen kann. Es wäre zu einfach, dem religiös Desinteressierten die Echtheit seiner Überzeugung, oder ein bestimmtes Maß an Glück, Zufriedenheit und Sinnerfahrung abzusprechen. Noch viel weniger darf dem religiös Gleichgültigen sittliches Verantwortungsbewußtsein bestritten werden.
Wenn jedoch religiöse Gleichgültigkeit als Folge des Agnostizisums gesehen werden muß, dann ist die Möglichkeit einer Einordnung wie einer Auseinandersetzung mit religiöser Indifferenz gegeben. Da menschliches Fragen und Wissen zwangsläufig an ein Ende kommt — und das „Faktische" zur letzten Instanz wird — sieht sich der Mensch notwendig vor Unbegreiflichkeit(en) gestellt. Hier ist nun zu fragen, ob es besser ist, dieser Unbegreiflichkeit mit Gleichgültigkeit zu begegnen — oder diese Unbegreiflichkeit als das Geheimnis „Gott" in Glaube, Hoffnung und Liebe anzunehmen.
Verbreiteter freilich als der reflektierte Indifferentismus ist die einfach gelebte religiöse Gleichgültigkeit, die aber weithin ähnlichen Motiven entspringt wie die reflektierte Gleichgültigkeit. Da die Heilsmöglichkeit auch der religiös Indifferenten aufgrund der Aussagen des II. Vatikanischen Konzils nicht bezweifelt werden kann, läßt sich religiöse Gleichgültigkeit nun überwinden, wenn das Evangelium wieder existentielle Betroffenheit und „Faszination" hervorruft.
Dies könnte erreicht werden, wenn a) die Frohbotschaft der heutigen Mentalität des Menschen entsprechend und von Überrationalisierung befreit verkündet wird, und b) statt einer ängstlich defensiven Haltung der christliche Glaube zur Speerspitze einer moralisch-geistigen Erneuerung wird.

Hrčak ID: 53896

URI
https://hrcak.srce.hr/53896

[hrvatski]

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