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Conference paper

DAS PROBLEM DER BESITZERRECHTE ÜBER BRACHLAND IN VINODOL, KRK UND SENJ IM MITTELALTER

Željko Bartulović


Full text: croatian pdf 540 Kb

page 39-47

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cite


Abstract

Der Verfasser bearbeitet die Fragen des Besitzes von nichtbebautem Land im Mittelalter, und zwar im Gebiet von Vinodol, Senj und Krk. Dabei geht es in erster Linie um das Verhältniszwischen der Gemeinde und der öffentlichen Macht bzw. dem Feudalherrn. Je weniger Macht die Gemeinde besitzt, desto mehr Rechte auf den nichtbebauten Boden hat der Feudalherr und umgekehrt. An den Beispielen von Vinodol, Krk und Senj sehen wir, wie die Fürsten von Krk, bzw. die Frankopanen, ununterbrochen darum gekämpft haben, die Rechte der Gemeinde, das Brachland zu nutzen, zu beschränken, was ihnen auch gelungen ist, aber in Abhängigkeit von der ökonomischen Macht der einzelnen Gemeinden und damit in Zusammenhang ihrer Fähigkeit, sich dem Feudalherrn zu widersetzen. Anhand dieses Beispiels sieht man auch deutlich die im Mittelalter verbreitete Auffassung vom geteilten Eigentum.
In dem zweiten Teil ist der Vollständigkeit halber auch ein kurzer Überblick über einige Beschränkungen, die die öffentliche Macht bzw. der Feudalherr im Hinblick auf das Verfügungsrecht über bebautes Land, ebenfalls in Vinodol, Senj und Krk, gegeben. Es geht um das Verbot, Land an Fremde zu verkaufen, woraus der Wunsch der öffentlichen Macht, bzw. des Feudalherrn zu ersehen ist, die wirtschaftliche Grundlage, d. h. das Land in seinen Händen bzw. in den Händen seiner Untertanen, die Abgaben an ihn abzuführen haben, zu bewahren. Andererseits hatte auch die Gemeinde das gleiche Interesse, weil eventuell die Steuereinnahmen von den einzelnen Steuerzahlern wachsen können, nicht aber wenn Land an einen Fremden verkauft wird, der nicht steuerpflichtig ist.

Keywords

Hrčak ID:

326622

URI

https://hrcak.srce.hr/326622

Publication date:

1.3.1991.

Article data in other languages: croatian

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