Synthesis philosophica, Vol. 40 No. 1, 2025.
Izvorni znanstveni članak
https://doi.org/10.21464/sp40109
Prekäre Arbeit und alltägliches Leben
Miloš Perović
orcid.org/0009-0008-9676-8538
; University of Novi Sad, Faculty of Philosophy, Dr Zorana Đinđića 2, RS–21102 Novi Sad
Sažetak
In dieser Abhandlung beabsichtigt der Autor, das Erbe der marxistischen Kritik am alltäglichen Leben zu nutzen, um das Phänomen prekärer Arbeit in der gegenwärtigen Gesellschaft zu analysieren. Angesichts der Tatsache, dass die Frage der Entfremdung der Arbeit in marxistischen Interpretationen des alltäglichen Lebens eine zentrale Stellung einnimmt, stellt sich die Frage, inwiefern sich Prekarität als absolute Form der Arbeitsentfremdung auf das tägliche Leben von Personen in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen auswirkt. Die grundlegende Haltung des Autors besteht darin, dass die Prekarität der Arbeit eine strukturelle Eigenschaft der kapitalistischen Produktionsweise darstellt, deren Ausprägungen sich im Einklang mit dem technologischen Fortschritt entspinnen. Ausgehend von dieser Perspektive folgt der Autor Marx’ allgemeinem Gesetz der kapitalistischen Akkumulation, wie es in Kapitel 25 des ersten Bandes von „Das Kapital“ dargelegt und anhand der Begriffe der „Surplusarbeiterpopulation“ bzw. der „industriellen Reservearmee“ anschaulich illustriert wird. Im Mittelpunkt dieser Studie steht die Frage, wie zeitgenössische Erscheinungsformen prekärer Arbeit den Alltag des Prekariats durchdringen.
Ključne riječi
prekäre Arbeit; alltägliches Leben; Unsicherheit; Ungewissheit; Soziologie des Alltagslebens; Marxismus; Arbeitsentfremdung; Karel Kosik; Ágnes Heller; Henri Lefebvre
Hrčak ID:
332062
URI
Datum izdavanja:
11.6.2025.
Posjeta: 718 *