Skip to the main content

Original scientific paper

https://doi.org/10.21464/sp34114

Rousseausches Erbe in Rawls’ Moralpsychologie

Xinghua Wang orcid id orcid.org/0000-0001-7674-2666 ; Chinese Academy of Social Sciences, Institute of Philosophy, Jianguomennei Street, No. 5, CN–100732 Beijing


Full text: english pdf 351 Kb

page 207-220

downloads: 332

cite

Full text: french pdf 351 Kb

page 207-220

downloads: 593

cite

Full text: german pdf 351 Kb

page 207-220

downloads: 226

cite

Full text: croatian pdf 351 Kb

page 207-220

downloads: 419

cite


Abstract

Rousseaus Einflussnahme auf Rawls’ ursprüngliches Argument für Gerechtigkeit als Fairness wurde zwar von einigen Autoren bemerkt, jedoch nur wenige haben sich für Rousseaus Einfluss auf Rawls’ Moralpsychologie ausgesprochen, die den ersten Teil seines Stabilitätsarguments ausmacht. Ich werde substanziieren, dass Rawls’ Bericht über die moralische Entwicklung mit Rousseaus Gedanken über die amour-propre übereinstimmt und darauf aufbaut. Insbesondere argumentiere ich, dass (1) Rawls’ These, der Sinn für Gerechtigkeit rühre von Liebe und Freundschaft her, eine Illustration von Rousseaus These ist, dass moralische Empfindungen auf natürlichen Empfindungen beruhen, dass (2) Rawls’ Auslegung, wie wir die Reziprozität der Disposition erlangen, auf Rousseaus Erklärung basiert, wie amour-propre auf den Gerechtigkeitssinn ausgedehnt werden kann und dass (3) Rawls’ Gedanken zum Prinzip der Sympathie mit Rousseaus Gedanken zum Mitgefühl korrespondieren.

Keywords

Jean-Jacques Rousseau; amour-propre; John Rawls; Moralpsychologie; Gerechtigkeitssinn

Hrčak ID:

224045

URI

https://hrcak.srce.hr/224045

Publication date:

11.6.2019.

Article data in other languages: english french croatian

Visits: 2.974 *