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Original scientific paper

https://doi.org/10.17234/ZGB.34.5

Zwischen Verdammnis und Magie. Joseph Roths mediale Apokalypse in Der Antichrist

Wolfgang Müller-Funk


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Abstract

Roths Essay "Der Antichrist" von 1934 ist eine durchaus zeittypische Melange von konservativer Kulturkritik und progressiven Werten. Die Besonderheit seiner Befunde ist, dass er in das Unbehagen an Kapitalismus und technischer Zivilisation eine Medienkritik integriert, die metaphysische und existenzielle Sehnsüchte zutage fördert: Ewigkeitsobsessionen, die Schaffung einer zweiten schattenhaften Welt,
die Ersetzung Gottes durch den Menschen – ein Akt, der freilich die menschliche Gottesebenbildlichkeit irreversibel zerstört. Mit dieser Diagnose, in diesem für seine Verhältnisse ungewöhnlich theoretischen Text, mischt sich Roth in die gegenwärtigen Debatten über Virtualität und Simulacrum ein.

Keywords

Joseph Roth; Max Picard; Kulturkritik; Medienkritik; Apokalypse

Hrčak ID:

343280

URI

https://hrcak.srce.hr/343280

Publication date:

20.12.2025.

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