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Original scientific paper

https://doi.org/10.21464/sp40104

Imaginationen jenseits des Individuums. Kulturen, Körper und Geist im Fokus der Kunstbildung

Iris Laner orcid id orcid.org/0000-0001-7194-5763 ; Mozarteum University Salzburg, Alpenstraße 75, AT–5020 Salzburg


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Abstract

Diese Arbeit untersucht die Einschränkungen traditioneller Ansätze der Kunstbildung durch ein biokulturelles Objektiv, indem sie die Schnittstelle zwischen individueller Subjektivität und kulturellen Einflüssen unterstreicht. Sie übt Kritik an der herkömmlichen Auffassung des ästhetischen Subjekts als autonom und legt dar, dass ein solcher Blickwinkel es verfehlt, die dynamische Wechselwirkung zwischen Körper, Geist und der sich wandelnden Welt zu erläutern. Unter Rückgriff auf tonangebende ästhetische Theorien und den österreichischen nationalen Lehrplan beleuchtet die Studie, wie theoretische Rahmenbedingungen der Gestaltung bildungspolitischer Maßnahmen und Praktiken ein besonderes Gepräge verleihen. Durch qualitative Forschung zu „Ästhetischer Praxis und Kritikfähigkeit“ legt das Paper die Lücken traditioneller Pädagogik offen und entwirft eine phänomenologisch untermauerte, biokulturelle Alternative. Dieser Paradigmenwechsel zielt darauf ab, das ästhetische Subjekt in einem ganzheitlicheren Verständnis zu erfassen und somit die kunstpädagogische Praxis zu veredeln.

Keywords

Phänomenologie; Kunstbildung; ästhetische Theorie; Donna Haraway; Maurice Merleau-Ponty; Enaktivismus

Hrčak ID:

332043

URI

https://hrcak.srce.hr/332043

Publication date:

11.6.2025.

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