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Original scientific paper

https://doi.org/10.21464/sp39211

Was integriert Integrative Bioethik? Ein Blick auf die Lücken lebensweltlicher Reflexion am Beispiel des Geborenwerdens

Michael Spieker ; Katholische Stiftungshochschule München, Campus Benediktbeuern, Don-Bosco-Str. 1, DE–83671 Benediktbeuern


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page 513-523

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Abstract

Was soll die Integrative Bioethik integrieren, das nicht bereits integriert ist? Zwei Quellen des bioethischen Denkens, die vielfach als Gegensatz gesehen werden: die Normativität des Lebens selbst und den Selbstbestimmungsanspruch von Subjekten. In journalistischen Berichten über Schwangerschaft und Geburt identifiziert der Artikel das Aufeinandertreffen von Autonomieansprüchen und Limitationen der Willensverwirklichung. Deren erste liegt darin, dass für das Selbst der Andere die Ermöglichung der Freiheit ist, die allein keiner verwirklichen kann. In den lebensweltlich-kulturellen Zeugnissen wird das nicht explizit, da sie einer verbreiteten Vorstellung von individueller Selbstbestimmung folgen. Indem sie von prekärer Selbstverwirklichung berichten, zeigt aber gerade das, was nicht ausgesagt wird, die „Lücke“ in der Selbstbesinnung, welche Bedingung die Möglichkeit der Freiheit hat.

Keywords

Integrative Bioethik; Journalismus; Schwangerschaft; Geburt; Interpersonalität

Hrčak ID:

342342

URI

https://hrcak.srce.hr/342342

Publication date:

29.12.2024.

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