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Original scientific paper

https://doi.org/10.21464/sp39207

Exklusiv, inklusiv oder integrativ? Integrative Bioethik vs. empiristische Grenzdiskurse

Heike Baranzke orcid id orcid.org/0000-0003-0149-8325 ; Bergische Universität Wuppertal, Gaussstrasse 20, DE–42119 Wuppertal


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page 425-446

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Abstract

Integrative Bioethik spiegelt zum einen die dominierende Engführung von Bioethik auf Biomedizinethik, zum anderen die Tatsache, dass nicht allein menschliches Leben von wissenschaftlich-technischen Entwicklungen betroffen ist. Der dynamische Zuwachs differenter Praxisfelder drängt zu systematischen Vermittlungen und zugleich über ihre Bestimmung als bloße Bereichsethik hinaus. Bioethik indiziert die Erosion einer ehemals naturteleologisch orientierenden Ethik durch die modernen experimentellen Naturwissenschaften. Eine „neue Ethik“ für das technologische Zeitalter hat somit zu klären, wer oder was nach welchen empirischen oder ethischen Maßstäben exkludiert, inkludiert oder integriert werden soll. In Reibung an einer exklusionistischen Medizinethik und einer inklusionistischen Tierrechtsethik wird gezeigt, dass es dazu der ethisch-reflexiven Konzeption moralischer Subjektivität bedarf, die sich im nicht-empirischen Horizont universaler Menschenwürde und unveräußerlicher Menschenrechte als verantwortungsfähig begreift.

Keywords

Bereichsethik; Biotechnologie; Interessenethik; marginal case-Vergleich; Moralsubjekt; Naturalismus; Person; Speziesismus; Teleologiekritik

Hrčak ID:

342338

URI

https://hrcak.srce.hr/342338

Publication date:

29.12.2024.

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